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Viel Brecht zu einem kleinen Preis
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Alle meine Rezensionen ansehen Rezension bezieht sich auf: Ausgewählte Werke in sechs Bänden: Bd. 1: Stücke 1 / Bd. 2: Stücke 2 / Bd. 3 Gedichte 1. Sammlungen / Bd. 4 Gedichte 2. 1913 - 1956 / Bd. 5 Prosa 1913 ... 1914 - 1956: 6 Bände (suhrkamp taschenbuch) (Taschenbuch) Hier haben wie eine ausgewählte Zusammenstellung von Bert Brechts Werken, die einen repräsentiven Querschnitt darstellt. Auf 4000 Seiten finden sich die Stücke, so nannte sie er, die Gedichte, die Prosa und Schriften.
Der erste Band umfasst Stücke wie die Dreigroschenoper, die Gewehre der Frau Carrar oder Furcht und Elend des Dritten Reiches. Dazu finden sich die allerersten Stücke wie die Bibel, Baal und auch Trommeln in der Nacht. Im zweiten Band sind neben dem Galileo Galiei auch die Mutter Courage, der gute Mensch von Sezuan und der kaukasische Kreidekreis enthalten. Im dritten und vierten Band sind die Gedichte enthalten. Dazu gehören die Hauspostille, Augsburger Sonnete, Buckower Elegien und die Svendborger Gedichte. Zusätlich beinhalten die Bände, die Songs beispielweise aus der Dreigroschenoper. Die letzten zwei Bände bestehen aus den Prosa Werken und den Schriften von 1913 bzw. 1920, bis zum Tode Brechts im Jahre 1956.
Der Pappschuber ist sehr schön gestaltet. Die rote Farbe des Schubers wirkt dem Verstauben im Schrank entgegen. Die Titelauswahl lässt sich von der Seite her ablesen und bietet einen guten Überblick.
Fazit: Wahrlich kann sich diese Auswahl in sechs Bänden nicht an der "Großen Berliner und Frankfurter Ausgabe" mit dreißig Bänden messen, da Bert Brecht viel zu produktiv war, um in nur sechs Bänden zu passen.
Insgesamt kann man hier nichts falsch machen, denn diese sechs Bände beinhalten all das, was Brecht ausmacht und was man kennen sollte. Der Preis ist als Geschenk zu betrachten, denn einzelne Brecht Werke können da schon teurer sein. Wer sich jedoch intensiver mit Bert Brecht auseinandersetzen will, könnte dadurch enttäuscht werden, dass die Prosa Auswahl viel zu gering ausfällt, der Arbeitsjournal, sowie die Briefe nicht enthalten sind.
Eine Rezension von Ein Kunde
vom 29. Februar 2008 |